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2011 - Kreischorfest, Klettham

Wirtshaussingen in der Kirche


Ein geistliches Konzert mit weltlichen Chören des Landkreises erklang am Samstagabend in der Pfarrkirche St. Vinzenz in Klettham. Der Sängerkreis Erding hatte zum Kreischorfest eingeladen.
"Leib und Seele gehören zusammen, Wirtshaussingen und Kirche", begrüßte Vorsitzender Lorenz Adlberger die Mitwirkenden und Zuhörer. Adlberger wies daraufhin, dass 20 Chöre im Sängerkreis organisiert sind und meinte: "Sie prägen das kulturelle Leben im Landkreis und sind daraus nicht mehr wegzudenken". Ganz unterschiedliche Klangfarben waren im Konzert zu hören. Zwischen den Chorliedern spielte Organist Robert Grüner ruhig dahin fließend und lebhaft perlende Instrumentalmusik.
Den Auftakt machte die Liedertafel Moosing, die von Katja Handler geleitet wird. Fröhliches Gotteslob mit rhythmischer Frische brachten der Singkreis Erdinger Moos unter der Leitung von Peter Heger sowie der Gospelchor Pastetten unter der Leitung von Konrad Huber zu Gehör.
Getragener Gesang in tiefen Lagen stimmten der Männerchor Isen unter der Leitung von Reiner Foh un der Männergesangsverein Eitting unter der Leitung von Lorenz Adlberger an. Fein aufeinander abgestimmt huldigte der Frauenchor der Liedertafel Erding unter der Leitung von Andreas Steinegger der Mutter Gottes mit "Salve Regina". Gott als guten Hirten lobpreiste die Liedertafel Erding unter der Leitung von Georg Schwarz. Die Liedertafel Taufkirchen sang das anspruchsvolle "Ave Verum" von Edward Elgar.
Fast wie ein kleines geistliches Chorschauspiel mutete der Beitrag des Gesangsvereins Langengeisling an (Leitung: Gabi Nestler), der wie die Liedertafel Taufkirchen von Christian Rott an der Orgel begleitet wurde. Die Langengeislinger sangen eine "Danksagung" nach dem Gotteslob, komponierte von Gerald Fischer. Zum Finale stimmten alle Chöre gemeinsam in ein musikalisches Freidensgebet von Melchior Franck ein.

 



So stimmt's

Kein Wirtshaussingen: Als der Vorsitzende des Sängerkreises Erding Lorenz Adlberger, die Chöre in der Kirche St. Vinzenz begrüßte, verwies er zugleich auf das nachfolgende gesellige Zusammensein im Pfarrsaal mit den Worten:"Leib und Seele gehören zusammen, Kirche und Wirtshaus auch". Vom Begriff "Wirtshaussingen" habe er nie gesprochen, verwahrte sich Adlberger. Da hat sich in das Zitat schlicht der akustische Fehlerteufel eingeschlichen. Es wurde an diesem Abend zwar viel gesungen, aber natürlich ausschließlich geistliche Werke in der Kirche, was in unserem Artikel auch so zu lesen war. Nix für ungut!

Vroni Vogel

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