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Auf Initiative des Gerichtshalters Josef Bachmair fand die Gründung der Liedertafel Erding am 16. Juni 1844 statt.

Weil das politisch aktive Treiben der Burschenschaften, der Turner und Sänger den damals Regierenden höchst suspekt war, wurde die Genehmigung vom 20. August 1845 durch die königliche Regierung von Oberbayern an strenge Auflagen gebunden, Eine dieser Auflagen hatte den Wortlaut: "Insofern die besagte Liedertafel mit anderen in- oder ausländischen Gesangsvereinen in Verbindung tritt, hat dieselbe vorerst nachzuweisen, daß dieselben gleiche Zwecke verfolgen und nach ihrer Organisation zu keinen begründeten Bedenken Anlaß geben."

Von der Gründung an stellten stets die Bürger den harten Kern der Sängerschar wie Hutmacher, Silberarbeiter, Kürschnermeister, Zinngießer, Weber, Apotheker, Säckler, Bortenmacher oder Seiler - um nur einige zu nennen. Auch königliche Taxbeamte, Stadtmusiker oder Gutsbesitzer fehlten nicht.

Im Jahre 1878 sind der königliche Landrichter Joh. Baptist Cantler und der Major Karl von Washington, 1920 der Kunstmaler Hiasl Maier als außerordentliche Mitglieder im Verzeichnis aufgeführt.

Getreu dem Wahlspruch aus der Zeit der Gründung "Nicht Rang, nur Sang" finden auch heute Sängerinnen und Sänger quer durch alle Berufe zusammen.

 
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